Allgemeines

Nachrichten, Aktuelles und Termine aus der la:sf.

Ein Workshop für das Verständnis unter Menschen. Fokus arabischer Raum

Begegnungen mit Menschen aus dem arabischen Raum werden immer häufiger, im öffentlichen wie im privaten Raum und auch in psychotherapeutischen Praxen. Unterschiedliche Sprachen wie auch verschiedene kulturelle Traditionen können zwar eine Barriere darstellen, beinhalten aber gleichzeitig die Möglichkeit für persönliches/menschliches Wachstum. Eine offenere Annäherung wird unterstützt durch ein besseres Verständnis der Wirklichkeitskonstruktionen des Gegenübers. Um eine andere Realität und Perspektive einnehmen zu können, ist es manchmal wichtig, seine eigenen Schuhe auszuziehen und die einer anderen Person anzuziehen. Unter diesem Motto steht die neue Fortbildungsveranstaltung In den Schuhen des Orients.

Die la:sf hat mit Lisa Lenz-Ayoub und Donata Kremsner zwei Vertreterinnen des Vereins CEURABICS (Center for European-Arab and Islamic-Christian Studies, https://www.ceurabics.com) eingeladen, einen Workshop zu gestalten. Diese praxisorientierte Fortbildung am 17. April 2020 soll Kenntnisse vermitteln und Erfahrungen anbieten, um die interkulturelle Kompetenz zu vergrößern und somit auch Psychotherapeut*innen eine lösungsorientierte Zusammenarbeit mit Klient*innen aus dem Nahen Osten zu erleichtern.

Details und Organisatorisches unter https://www.lasf.at/events/in-den-schuhen-des-orients/

Anmeldung ist ab sofort möglich unter office@la-sf.at oder www.lasf.at/kontakt.

Das Systemische Kaffeehaus, unter der Leitung und initiiert von Helmut de Waal, ist eine seit über 20 Jahren bestehende Fortbildungsreihe und ein Fixpunkt unter den Veranstaltungen an der la:sf. Es findet mittlerweile nicht nur zwei Mal jährlich in Wien, sondern auch jährlich in Linz statt. Als Ziel und Besonderheit will die Reihe einen Ort bieten, wo – gleich einem Kaffeehaus im „wirklichen Leben“, Wissenschaft im Zeugungsstadium passieren kann. Aktives Einbringen des anwesenden Publikums ist ausdrücklich erwünscht.

Wir haben erstmals einen Vortrag auf Video aufgenommen und freuen uns, auf diese Weise allen Interessierten einen Einblick in den wissenschaftlichen systemischen Diskurs an der la:sf geben zu können. Das 42. Systemische Kaffeehaus vom 5. Dezember 2019 beschäftigte sich mit der Frage „Warum (k)ein schlechtes Gewissen haben?“. In dem Video ist Evelyn Niel-Dolzer, die sich in ihrem Beitrag mit dem Thema „(Sich) verdanken, Dankesschuld und Schuldgefühle. Über Herkunft, historisches Gewordensein und Abwehr.“ auseinandersetzt, zu sehen.

Das Video kann hier direkt angesehen oder über den link am Ende des Beitrags aufgerufen werden.

Der direkte link: https://www.youtube.com/watch?v=-DjweG2_4IQ

Im September 2020 starten an der la:sf neue Fort- und Weiterbildungen: das zweijährige Weiterbildungscurriculum Systemische Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen sowie die einjährige Fortbildungsreihe Traumaspezifische Systemische Therapie in Kombination mit EMDR.

Unter der Leitung von Sigrid Binnenstein und Werner Eder können die Teilnehmer*innen Fähigkeiten und Methoden, auf kreative und dem jeweiligen Alter und Entwicklungsstand des Kindes angepasste Weise, in den unterschiedlichsten Settings und bei unterschiedlichen Störungsbildern therapeutisch wirksam zu werden, vertiefen. Die Absolvierung des Curriculums berechtigt zur Führung der Bezeichnung „Weiterbildung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie gemäß Weiterbildungsrichtlinie des Bundesministeriums für Gesundheit“ sowie zur zertifizierten Eintragung auf der Liste der la:sf.

Ulrike Russinger und Iris Seidler wiederum vermitteln praktische und theoretische Grundlagen, um Traumatisierungen zu erkennen, Stabilisierung durch gezielten Ressourcenaufbau zu entwickeln sowie Traumaintegration (EMDR) zu ermöglichen. Grundlagen und Methoden der systemischen Therapie werden mit Erkenntnissen der Psychotraumatologie und aktuellen Ergebnissen der Neurobiologie verknüpft. Bereits zum wiederholten Male wird diese Fortbildungsreihe in Kooperation mit Eva Münker-Kramer vom EMDR-Institut Austria durchgeführt.

Die Anmeldung zu beiden Reihen ist bereits möglich unter: office@la-sf.at oder https://www.lasf.at/kontakt. Detaillierte Informationen zu Voraussetzungen, Inhalten, Organsatorischem etc. finden Sie auf der Seite Fort- und Weiterbildungscurricula, wo auch die beiden ausführlichen Folder heruntergeladen werden können. Gerne beantworten wir Fragen auch telefonisch unter 01/478 63 00. Weitere Informationen betreffend EMDR erhalten Sie auf der website www.emdr-institut.at.

Während beim 42. Systemischen Kaffeehaus im großen Saal der la:sf die Frage „Warum (k)ein schelchtes Gewissen haben?“ erörtert wurde, wurden in der Halle die handgefertigten hochwertigen Produkte der Papierwerkstätte OPUS präsentiert.

OPUS ist eine Rehabilitationseinrichtung für Menschen, die an Psychosen leiden. Durch die Arbeit in der Papierwerkstätte bereiten sich die Beschäftigten – nach meist lang dauernder Krankheit – auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben vor. Die Produkte entstehen in Teamarbeit. Alle Teilnehmer*innen bringen ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten ein und leisten so seinen Beitrag zur Entstehung des Gesamtprodukts.

Obwohl mit einfachen technischen Mitteln produziert wird, stehen Qualität und Sorgfalt bei der Ausführung im Mittelpunkt des Arbeitens. Derzeit arbeiten 60 Teilnehmer*innen halbtags in 9 Werkstättengruppen.

Präsentationstisch der Werkstätte OPUS
Visitenkarte der Werkstätte OPUS

www.werkstaette-opus.at
https://www.opus-shop.at/

Konrad P. Grossmann ist nicht nur für seine Lehrtätigkeit an der la:sf und anderen Institutionen, sondern auch für seine wissenschaftlichen Arbeiten in Fachkreisen bekannt. Viele seiner Bücher wurden bereits an der la:sf vorgestellt. Nun hat er zum ersten Mal kein Fachbuch, sondern einen systemischen Roman verfasst. Wir freuen uns sehr, dass die Tradition fortgesetzt und Konrad P. Grossmann persönlich sein neuestes Buch „Die unstillbare Sehnsucht“ (Verlag am Sipbach) präsentieren und daraus lesen wird. Sehr herzlich laden wir zu den Lesungen in Linz und Wien am 20. Jänner 2020 bzw. 30. Jänner 2020 ein. Bohdan Hanushevsky wird den Abend mit Gitarre, Gesang und Akkordeon musikalisch begleiten.

Lesung in Linz: Mo, 20.01.2020, 19 Uhr, Bischöfliches Priesterseminar, Harrachstraße 7, 4020 Linz
Wir ersuchen um Anmeldung unter: sabine.rossgatterer@gmx.at

Lesung in Wien: Do, 30.01.2020, 19 Uhr, Lehranstalt für systemische Familientherapie, Trauttmansdorffgasse 3a, 1130 Wien
Wir ersuchen um Anmeldung unter: office@la-sf.at

Univ.-Doz. Dr. Konrad P. Grossmann
Univ.-Doz. Dr. Konrad P. Grossmann ist Psychologe & Psychotherapeut (SF), Lehrtherapeut für Systemische Familientherapie (la:sf in Wien), Mitarbeiter der Ambulanten Systemischen Therapie Wien (AST Wien), Lehrtätigkeit an der FH für Soziale Arbeit in Linz und an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Wir freuen uns sehr, dass heute ein neuer Lehrgang des Fachspezifikums Systemische Familientherapie unter der Leitung von Evelyn Niel-Dolzer, Christina Lenz und Sigrid Binnenstein begonnen hat und heißen alle Teilnehmer*innen herzlich willkommen. Wir wünschen den Student*innen und Lehrtherapeut*innen des Lehrgangs 35 einen erfolgreichen Start der Ausbildung.

Wichtige Information für alle eingetragenen Psychotherapeut*innen sowie Psychotherapeut*innen in Ausbildung unter Supervision:

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz hat eine neu überarbeitete Supervisionsrichtlinie – Kriterien für die Ausübung psychotherapeutischer Supervision durch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten herausgegeben.

Download der Supervisionsrichtlinie als pdf-Dokument und auf der Seite des Sozialministeriums (.pdf).

Das gesamte Team der la:sf gratuliert dem Lehrgang 30 sehr herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung!

Im Beisein von vielen Familienmitgliedern und Freund*innen gab es eine schöne offizielle Abschlussfeier und ein rauschendes Fest im Anschluss.

Ein Highlight des Abends war sicherlich die 30er-Adaption von „yesterday“ von den Beatles: den Text wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Wir wünschen alles Gute für die weiteren beruflichen und privaten Wege.

Die StudentInnen des Lehrgangs 30 singen bei der Abschlussfeier

Yesterday, oh my Status seemed so far away
Now I need my Praxis to hide away
Oh, I believe in therapy.
Suddenly, the first client stands in front of me
And I don’t know what I used to know
But I believe in therapy.
 
Time-line, Sys-tem-brett, Wunderfra-ge, zirkulär,
Auf-stell-ungs-ar-beit, externa-li-sie-ier-e-e-en.
 
Stundenziel, davon kriegt der Konrad nie zu viel,
Pausen kennt sie nicht, die Dolzer Niel,
Oh, I believe in therapy.
Traumata, dafür ist die Uli Russi da,
Alles nur für uns, die Drei-ßi-ga,
Oh, I believe in therapy.
 
Gru-sel, Selbsterfahrung und Supervi-i-sion,
El-se, Praktika, AST und Intervis-i-o-o-o-on.
 
Empathy, most important thing there’ll ever be,
Wir sind am Ende uns’rer Energie,
But I believe in therapy.
 
Ul-li, Kon-rad, I-na und uns’re E-ve-lyn,
Me-li, Be-tti-na, Gabi und auch die Aim-é-e-e-e
 
Finally, we are ready to make therapy,
Oh, dear clients, won’t you come to me,
Cause I believe in therapy.
 
I believe in therapy, I believe in therapy… (fade out…)

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wir leiten Ihnen untenstehende Einladung zur Mitwirkung an der Online-Befragung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), die wir ausdrücklich unterstützen, weiter. Bitte nehmen Sie nach Möglichkeit an dieser Befragung, die einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung bzw. Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung zu leisten instande sein könnte, teil.

Mit herzlichen Grüßen
Ina Manfredini


Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) führt eine Bestandsaufnahme der Versorgung durch Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten in freier Praxis im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) und des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger durch.

Ziel dieser Erhebung ist eine Einschätzung des aktuellen Psychotherapieversorgungsangebots im niedergelassenen Bereich. Derzeit sind noch keine genauen Daten in Bezug auf die tatsächliche psychotherapeutische Behandlungskapazität oder die regionale Verteilung dieses Angebots vorhanden. Die Ergebnisse der Erhebung leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der künftigen psychotherapeutischen Versorgung für die österreichische Bevölkerung, insbesondere auch für die Sachleistungsplanung der Sozialversicherung.

Ihre Teilnahme daran ist selbstverständlich freiwillig. Die Ergebnisse werden anonym und ausschließlich auf zusammengefasster (aggregierter) Ebene ausgewertet. Die Rohdaten verbleiben bei der GÖG und werden nicht an die Auftraggeber (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger) weitergegeben.

Die Online-Befragung dauert in etwa 15 Minuten. Für die Teilnahme daran erhalten Sie 1,5 Fortbildungseinheiten. Den Link zur Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach dem Abschicken des Fragebogens.

Für die Beantwortung einiger Fragen werden Sie voraussichtlich Ihre Dokumentation benötigen (z. B. für Angaben zur Anzahl bestimmter Klientengruppen). Ihre IP-Adresse wird zur Gewährleistung der Anonymität nicht gespeichert. Aus diesem Grund ist es technisch nicht möglich, Ihre Angaben zwischendurch zu speichern und später bzw. auf anderen Geräten wieder aufzurufen. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Klientendokumentation griffbereit zu halten und die Befragung auf einem PC aufzurufen.

Tätigkeiten im Rahmen der Lehrtherapie, Supervision oder Ausbildung werden nicht abgefragt.

Der Ergebnisbericht wird den Auftraggebern im Dezember 2019 übermittelt. Nach Freigabe seitens der Auftraggeber wird der Bericht allen Interessierten unterhttps://goeg.at/publikationen zum Download zur Verfügung gestellt werden.

Wir ersuchen Sie, unter folgendem Link bis spätestens 14. Juli 2019 an der Erhebung teilzunehmen: https://survey.goeg.at/index.php/654482

Wir würden uns über Ihre Unterstützung sehr freuen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
das Projektteam der GÖG

Kontakt: erhebung@goeg.at

Johannes Neuhauser, systemischer Psychotherapeut, Autor und Regisseur, der bereits eine Dokumentation und ein Theaterstück über Harry Merl produziert hat, stellt nun in Linz die Biografie Harry Merl, Vater der Familientherapie vor. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesem Sommerfest mit und für Harry Merl, bei dem über seine Zeit als Psychotherapeut in Linz gesprochen wird, teilzunehmen.

Donnerstag, 13. Juni 2019, 19.30 Uhr
Café Traxlmayr, Promenade 18, Linz
Um Anmeldung wird gebeten unter: johannes.neuhauser@aon.at

Einladung zur Buchvorstellung über Harry Merl