Allgemeines

Nachrichten, Aktuelles und Termine aus der la:sf.

Konrad Grossmann ist Lehrtherapeut und Psychologe an der la:sf und Autor vieler Fachbücher und eines Romans.

Am 3. November 2020 war er bei den Hörstadtgesprächen des Regionalsenders Dorf TV zum Thema „Zuhören – eine kommunikative Grundfertigkeit“eingeladen und hat mit Margit Knipp und Peter Androsch ein hörenswertes einstündiges Gespräch über die unterschiedlichen Rollen des Zuhörens in der Kommunikation geführt.

Wir freuen uns, dass das Gespräch online zur Verfügung steht und laden Sie ein, sich das Video anzusehen. Einfach den link https://dorftv.at/video/32658 aufrufen und dann auf play klicken.

DORFTV ist ein nicht kommerzieller regionaler Sender und bereichert die Medienlandschaft mit einem innovativen TV-Angebot, bei dem die Oberösterreicher*innen selbst Regie führen. Zu sehen ist das Programm im Kabel der LIWEST (Kanal 33) und via Antenne/simply TV (Kanal 121) sowie über diverse regionale Kabelbetreiber und im Netz (www.dorftv.at).

Gerne weisen wir auf die aktuelle Vergabe von Therapieverträgen in Niederösterreich durch den Verein für ambulante Psychotherapie (VaP) hin. Die Kriterien und Kontaktdaten ersehen Sie aus der folgenden Aussendung des VaP.


Sehr geehrte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten!

Der Verein für ambulante Psychotherapie (VaP) vergibt aktuell in Niederösterreich als Vertragspartner der ÖGK-NÖ Verträge an PsychotherapeutInnen im Rahmen der Vereinslösung „Psychotherapie auf Krankenschein“. Aktuell können folgende Verträge im Rahmen der Vereinslösung an PsychotherapeutInnen vergeben werden: Alle Bezirke Niederösterreichs

Seitens des VaP werden nur Verträge an eingetragene PsychotherapeutInnen vergeben die auch PsychologInnen sind bzw. die Kriterien für eine ao. Mitgliedschaft im BÖP erfüllen und die zwischen der ÖGK-NÖ und dem Verein für ambulante Psychotherapie vereinbarten Qualifikationskriterien erfüllen.

Sollte bereits ein Vertrag mit WGPV oder NÖGPV bestehen, ist eine zustätzliche Vertragsvergabe durch den VAP nicht möglich.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Entscheidung, ob und mit wem ein Vertrag abgeschlossen wird, dem Vorstand des Vereins für ambulante Psychotherapie obliegt. Es handelt sich um einen zivilrechtlichen Vertrag, auf dessen Abschluß kein Anspruch besteht.

Bei Interesse setzen Sie sich bitte Dienstags 8.30 – 12.30 und 13.30 – 17.30 mit Mag. Bettina Klaninger unter 01/402 56 96 oder klaninger@vap.or.at in Verbindung.

mit freundlichen Grüßen,
Mag. Bettina Klaninger
Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

PatientInnentelefon des VaP: 01/402 56 96
Zu Ihrer Information: Datenschutz ist uns wichtig. Wir verarbeiten Ihre Daten auf Basis des DSGVO. Eine detaillierte Datenschutzerklärung entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.vap.or.at. Gerne senden wir Ihnen diese Datenschutzerkläreung auf Anfrage auch zu.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit Covid-19 weist die la:sf auf Folgendes hin:

  • Informationen zu den Lehrgangsterminen erhalten die Studierenden direkt von der Lehrgangsleitung bzw. den Lehrtherapeut*innen
  • die Therapieambulanz AST bleibt geöffnet

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie ÖBVP stellt auf seiner Website Informationen für Psychotherapeut*innen zur Verfügung. Auf https://www.psychotherapie.at/psychotherapeutinnen/coronavirus-informationen-psychotherapeutinnen finden Sie Erklärungen und weiterführende Links.

Auf der Seite https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Fachinformationen.html des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sind Fachinformationen, Handlungsempfehlungen und allgemeine Informationsmaterialien zum Coronavirus zu finden.

(Update Stand 1.11.2020)

Aufgrund der Wichtigkeit möchten wir auf das 31. Rundschreiben des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Bezeichnungspflicht für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im Anschluss zur Verfügung stellen und alle Kolleginnen und Kollegen ersuchen, dieses aufmerksam durchzulesen.

Das gesamte Rundschreiben sowie die darin erwähnte Werberichtlinie können unter https://www.lasf.at/service/ auch heruntergeladen werden.


Gemäß § 13 Abs. 1 Psychotherapiegesetz besteht die Verpflichtung sich in Ausübung des Berufs geschlechtsspezifisch als „Psychotherapeutin“ oder als „Psychotherapeut“ zu bezeichnen. Dabei handelt es sich um eine Deklarationspflicht, welche nicht durch andere Bezeichnungen ersetzt werden kann.

Die Zusatzbezeichnung, das ist die methodenspezifische Ausrichtung in der die fachspezifische Ausbildung absolviert wurde, kann angeführt werden. Dies dient sicher der Transparenz gegenüber den Patientinnen/Patienten, Klientinnen/Klienten.

Andere Bezeichnungen, wie beispielsweise Verhaltenstherapeut, Psychoanalytikerin, Systemische Familientherapeutin sind allenfalls umgangssprachlich möglich, dürfen aber bei öffentlichen Äußerungen wie z.B. in Signaturen, auf Webseiten, Visitenkarten oder Informationsfoldern nicht aufscheinen, da sie der Bezeichnungspflicht widersprechen.

Auch sind absolvierte Weiterbildungen nicht zu personalisieren, sodass nicht der fälschliche Eindruck einer weiteren, nicht gegebenen Berufsberechtigung entstehen kann. So ist es unzulässig sich beispielsweise als „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut“ oder „Traumatherapeutin“ zu bezeichnen.

Bei absolvierten Weiterbildungen ist ergänzend zur korrekten Bezeichnung, wie oben dargelegt, der Hinweis auf die erworbene weitere Kompetenz zulässig und sinnnnvoll, wie Weiterbildung in „Traumatherapie“ oder „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“.

Es darf ersucht werden, insbesondere auch alle Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten, die in Ihren Einrichtungen in der Lehre tätig sind, entsprechend darauf hinzuweisen, da diese als Vorbild für alle künftigen Berufsangehörigen fungieren.

Psychotherapeutin/Psychotherapeutin Ausbildung unter Supervision

Darüber hinaus darf ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die fachspezifische Ausbildungseinrichtung Ihre Auszubildenden darauf hinzuweisen hat, dass nach Erlangung des sogenannten „Status“, in dem die 600 Stunden psychotherapeutische Tätigkeit unter Lehrsupervision absolviert werden, die einzig zulässige Bezeichnung (falls eine geführt wird) „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“ oder „Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision“ in vollständig ausgeschriebener Form lautet. Abkürzungen jeglicher Art sind unzulässig.

Siehe auch das Vorwort der Werberichtlinie:

Unter die grundlegende Verpflichtung zur sachlichen und wahren Information über den eigenen Berufsstand, über die eigene Qualifikation und über Art und Umfang der angebotenen psychotherapeutischen Leistungen insbesondere fällt die Verpflichtung zur Führung der Bezeichnung „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“ bzw. Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision“ in vollständig ausgeschriebener Form.

Liebe Kolleg*innen,
liebe Student*innen!

Mit 1. September 2020 werde ich die Leitung der Lehranstalt für systemische Familientherapie übernehmen und freue mich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen!

Großer Dank gebührt meiner Vorgängerin Ina Manfredini, sie hat 17 Jahre lang die Geschicke der Lehranstalt mit ruhiger, kompetenter und fördernder Hand geleitet. Sie hat immer dafür gesorgt, dass neue Ideen wachsen können, die exzellente Qualität der Ausbildung durch ein freundliches Büro-Team bestens begleitet wird, die Zusammenarbeit intern wie extern eine wertschätzende ist und nicht zuletzt dafür, dass sich alle in dem wunderschönen Haus wohlfühlen können.

Zu allen großen und kleinen Veränderungen für den Herbst, die sich unter anderem bei geplanten Veranstaltungen durch die Corona-Maßnahmen ergeben, werden wir Sie im nächsten Newsletter ausführlich informieren.
Ruth Krumböck, Direktorin la:sf
Kontakt: direktion@la-sf.at

Meine Leidenschaft gilt immer dem Finden von passenden Lösungen, von Klarheit und Transparenz. Die Aufgabenfelder reichten von Systemischer Familientherapie, Wirtschaftsmediation, Coaching, Organisationsberatung bis zu Supervision. Die letzten 20 Jahre lag mein Tätigkeitsschwerpunkt in der Personalarbeit großer internationaler Unternehmen. Hier habe ich als Personalchefin neben unterschiedlichsten Managementaufgaben die Themen Kooperation, Kommunikation und Interkulturalität in der Personal- und Organisationsentwicklung, sowie bei Trainings und Fortbildungen in den Mittelpunkt gestellt.

Ruth Krumböck, Direktorin la:sf, direktion@lasf.at
Psychologin, Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie)

Veranstaltungshinweis: Systemisches Kaffeehaus 2. Dezember 2020
Das 43. SKH wird zu Ehren von Ina Manfredini, die sich als Direktorin der la:sf in die Pension verabschiedet, zur Gänze vom gesamten Lehrtherapeut*innen-Team gestaltet. Mehr Infos und Anmeldung

Im nächsten Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, das psychotherapeutische Fachspezifikum „Systemische Familientherapie“ an der la:sf zu absolvieren. Der Lehrgangs 38 wird unter der Leitung von Elisabeth Wagner und Sigrid Binnenstein im September 2021 starten.

Zwei Info-Abende am 4. bzw. 18. März 2021 bieten Interessent*innen nicht nur die Möglichkeit, Details zur Ausbildung zu erfahren, sondern auch das Team persönlich kennenzulernen sowie die Räumlichkeiten der la:sf zu besichtigen. Das Auswahlverfahren, bestehend aus zwei Einzelgesprächen und einem Auswahlseminar, beginnt bald danach.

Dr. Elisabeth Wagner, Lehrtherapeutin an der lasf, Psychotherapeutin, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin

LEITUNG: Dr.in Elisabeth Wagner
Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin für Systemische Familientherapie an der la:sf, Supervisorin

Mag. Sigrid Binnenstein

CO-LEITUNG: Mag.aSigrid Binnenstein
Klinische- und Gesundheitspsychologien, Psychotherapeutin, Einzellehrtherapeutin, AST

Info-Abende
Donnerstag, 4. März 2021, ab 18 Uhr
oder
Donnerstag, 18. März 2021, ab 18 Uhr

Auswahlseminare
Donnerstag, 6. Mai 2021, 9–20 Uhr
oder
Mittwoch, 19. Mai 2021, 9–20 Uhr

Kosten der Ausbildung:
pro Semester: € 2.950,–
In diesem Preis sind die kontinuierliche Ausbildungsgruppe, die systemische Lehrtherapie in Gruppen und die Supervision enthalten. Nicht enthalten sind die Kosten für die Einzellehrtherapie und eventuelle Aufenthaltskosten für die Gruppenselbsterfahrung.
Einmaliger Organisationsbeitrag: € 645,–
(alle Preisangaben inklusive aller Abgaben)

Ausbildungsort: 
la:sf, 1130 Wien, Trauttmansdorffgasse 3a
Gruppenselbsterfahrung: außerhalb von Wien

Auskunft unter (01) 478 63 00, office@la-sf.at oder https://www.lasf.at/kontakt. Weitere Informationen zu Zulassung, Methode, Curriculum, etc. finden Sie auf unserer website unter https://www.lasf.at/fachspezifikum/ sowie im Ausbildungsfolder.

HINWEIS: Aufgrund der Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus müssen wir leider die am 15.09.2020 geplante Buchpräsention absagen.

Wir freuen uns sehr, zur einer weiteren Buchpräsentation an der la:sf einladen zu dürfen. Sylvia Neuberger, Christina Lenz und Iris Seidler haben gemeinsam das Fachbuch Systemische Familientherapie (erschienen bei facultas) verfasst. Nach einführenden Worten von Ina Manfredini und Konrad Peter Grossmann stellen die drei Autorinnen ihre Arbeit persönlich vor.

Die Reihe „Praxis Psychotherapie“ beleuchtet die in Österreich anerkannten psychotherapeutischen Methoden und zeigt Basiswissen, neueste Entwicklungen und die Anwendung in der Praxis. Band 1 rückt die Systemische Familientherapie in den Fokus. Dargestellt werden Methode und theoretische Fundamente, auf denen die Praxis systemischer Psychotherapie aufbaut. Die Beschreibung unterschiedlicher Interventionsformen und zweier Therapieprozesse gibt Einblick in das praktische Tun systemischer Therapeut*innen.

Es ist keine Anmeldung möglich, die Veranstaltung wurde aufgrund Coronavirus-Präventionsmaßnahmen abgesagt.

Sowohl der Wiener Landesverband für Psychotherapie (WLP) als auch der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) stellen auf ihren jeweiligen Webseiten wichtige Informationen rund um das Coronavirus für Psychotherapeut*innen zur Verfügung. Wir stellen Ihnen Auszüge mit generellen Hinweisen und Empfehlungen sowie weiterführende Links im Anschluss zur Verfügung. Dort finden Sie weitere Auskünfte zu Themen wie Psychotherapie über Telefon und Internet, Datenschutz, richtigem Verhalten bis hin zu finanziellen Fragen. Desweiteren gibt es ein Infoblatt (.pdf) mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte betreffend „Coronavirus und Datenschutz in der psychotherapeutischen freien Praxis“


Der ÖBVP schreibt:

Alle psychotherapeutischen Behandlungen, die notwendigerweise via Internet oder Telefon nach den Regeln durchgeführt werden, die für die Standard-Psychotherapie in den Praxen gültig sind, werden in gleicher Form von den meisten Krankenkassen honoriert, als wenn diese Therapien in den Praxen durchgeführt worden wären.
Diese Zusage gilt für die Zeit der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und stellt natürlich für die Zeit danach kein Präjudiz dar.

Grundsätzlich sind Sie nicht zu einer Schließung Ihrer psychotherapeutischen Praxis per Verordnung verpflichtet. Um aber eine weitere und vor allem schnellere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden und damit die Bevölkerung bestmöglich geschützt wird, sollten Sie möglichst auf Telearbeit (Telefon, Internet, Videotelefonie) umsteigen!

Die Handlungsempfehlungen für freiberuflich tätige Gesundheitsberufe im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus des Gesundheitsministeriums (BMSGPK) zu beachten! Handlungsempfehlungen vom 30.03.2020 (PDF)
Eine Anfrage wegen Desinfektionsmaterial und Schutzelemente an die ÖGK wurde vom ÖBVP bereits gestellt und wir werden über die Antwort informieren.

Die Meldungen in den Medien zu verfolgen und die Anordnungen der Bundesregierung zum Thema Schutz vor Verbreitung des Coronavirus in ihrer persönlichen Verantwortung zu befolgen und umzusetzen! BMSGPK-Website: Coronavirus – Aktuelle Maßnahmen
Zum vollständigen Artikel des ÖBVP.


Der WLP schreibt:

Bitte halten Sie Ihre Psychotherapiepraxis für Ihre PatientInnen geöffnet!
Durch die Bemühungen des Berufsverbandes für Psychotherapie auf Bundes- und Landesebene ist es gelungen, bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) eine Ausnahmeregelung für die Fortführung von Psychotherapien zu erzielen.
Da soziale Kontakte wegen des Coronavirus minimiert werden sollen, gestattet die ÖGK in dieser Ausnahmesituation vorübergehend bei Bedarf die Überbrückung der Psychotherapien durch Sitzungen per Telefon oder Internet (z.B. Skype). Dies gilt sowohl für Psychotherapien mit Kostenzuschuss als auch mit Kostenübernahme.
Die Internet-Richtlinie des BMSGPK weist darauf hin, dass „basierend auf den … grundlegenden Prinzipien der Psychotherapie und dem fachlichen Selbstverständnis von Psychotherapie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin und Behandlungsmethode insgesamt, … Psychotherapie als Behandlung, insbesondere als Krankenbehandlung samt psychotherapeutischer diagnostischer Abklärung und Indikationsstellung (einschließlich Kooperation mit anderen Gesundheitsberufen) via Internet nicht lege artis [ist].“ Sollte ein/e PatientIn jedoch dringend psychotherapeutische Unterstützung benötigen, stellt der Einsatz elektronischer Medien zur Überbrückung einer Notlage eine Möglichkeit dar, sofern der/die PatientIn andernfalls einen Schaden erleiden könnte.
Wir leisten als Berufsgruppe in den kommenden Tagen und Wochen einen wichtigen und wertvollen Beitrag zur Stabilisierung der aktuellen Lage, wenn wir PatientInnen/KlientInnen im Rahmen von Psychotherapien durch diese Ausnahmesituation hindurch begleiten und sie im Umgang mit der allgemeinen Verunsicherung und Angst unterstützen.
Zum vollständigen Artikel des WLP

Angesichts der behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus kann es zu Liquiditätsengpässen und Zahlungsverzögerungen kommen. Der Erlass vom 24. März 2020 des Bundesministeriums für Finanzen regelt die mögliche Stundung von Steuern und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträgen. Der Steuerberater der la:sf hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Wir stellen Ihnen hier im Anschluss diese Übersicht zur Verfügung.
Weitere Informationen rund um Corona finden Sie auf der Seite des Finanzministeriums.


Zusammenfassung

Alle SVS-Versicherten, die durch den Corona-Virus mit finanziellen Einbußen rechnen oder durch Erkrankung bzw. Quarantäne betroffen sind, erhalten von der SVS folgende Unterstützungen:

  • Stundung der Beiträge
  • Ratenzahlung der Beiträge
  • Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage
  • Gänzliche bzw. teilweise Nachsicht der Verzugszinsen

Die nächste Zahlung bei der SVS ist am 30.5.2020 fällig. Bis dahin hat sich ja die Situation vielleicht schon entspannt.

Stundung von Abgaben
Voraussetzung für die Anwendung der unten angeführten Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, konkret von einem Liquiditätsengpass betroffen zu sein, der auf die Folgen der SARS-CoV-2-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zB außergewöhnlich hohe Stornierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen, Ausfall oder Beeinträchtigung.

Auch hier gilt das oben angeführte. Ein unbegründet gestellter Antrag auf Zahlungserleichterung stellt eine Finanzordnungswidrigkeit gem. § 50 FinStrG dar.

Umsatzsteuer
Die abzuführende Umsatzsteuer wird von den Kunden bezahlt und vom Unternehmer quasi treuhändig verwaltet und dann an das Finanzamt weiterbezahlt. Am 15.4.2020 wird die Umsatzsteuer für Februar 2020 fällig. Eine Stundung der Umsatzsteuer ist nur dann gerechtfertigt, wenn die aktuelle Liquiditätssituation bedingt durch die Corona-Krise eine Bezahlung der Umsatzsteuer nicht zulässt.

Körperschaftssteuer/Einkommensteuer
Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Die Höhe der Vorauszahlung kann mit einem Antrag auf die Höhe der erwarteten Gewinnsituation für 2020 angepasst werden oder fällige Vorauszahlungsbeträge können gestundet werden oder in Raten bezahlt werden. Die nächste Steuervorauszahlung ist am 15.5.2020 fällig. Sodass momentan wahrscheinlich keine Anträge auf Zahlungserleichterungen notwendig sind, aber unter Umständen muss die Höhe der Vorauszahlung angepasst werden.

Der Kulturverein Etty hat im Vorjahr das Theaterprojekt Harry Merl – vom verfolgten jüdischen Kind zum Vater der Familientherapie ins Leben gerufen. Es wurde vor ausverkauften Häusern in der Tribüne Linz und im Theater Nestroyhof / Hamakom in Wien aufgeführt. Einer der Abende in Linz wurde aufgezeichnet. Diese Aufzeichnung wurde nun als kostenloser Stream auf Vimeo online gestellt – frei nach dem Motto „Sie können nicht ins Theater kommen, also kommt das Theater zu Ihnen nach Hause“.

Der Kulturverein Etty schreibt in seinem Newsletter: „Harry Merl musste als jüdisches Kind sieben lange Jahre (1938-1945) ums Überleben bangen. Seine dramatische Lebensgeschichte kann uns Mut machen und unsere Resilienz fördern. In diesem Sinne: Viel Kraft für die 3. Woche der Corona-Krise und die kommende Osterzeit.“