Aktuelles

Neuigkeiten aus der la:sf.

Sowohl der Wiener Landesverband für Psychotherapie (WLP) als auch der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) stellen auf ihren jeweiligen Webseiten wichtige Informationen rund um das Coronavirus für Psychotherapeut*innen zur Verfügung. Wir stellen Ihnen Auszüge mit generellen Hinweisen und Empfehlungen sowie weiterführende Links im Anschluss zur Verfügung. Dort finden Sie weitere Auskünfte zu Themen wie Psychotherapie über Telefon und Internet, Datenschutz, richtigem Verhalten bis hin zu finanziellen Fragen. Desweiteren gibt es ein Infoblatt (.pdf) mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte betreffend „Coronavirus und Datenschutz in der psychotherapeutischen freien Praxis“


Der ÖBVP schreibt:

Alle psychotherapeutischen Behandlungen, die notwendigerweise via Internet oder Telefon nach den Regeln durchgeführt werden, die für die Standard-Psychotherapie in den Praxen gültig sind, werden in gleicher Form von den meisten Krankenkassen honoriert, als wenn diese Therapien in den Praxen durchgeführt worden wären.
Diese Zusage gilt für die Zeit der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und stellt natürlich für die Zeit danach kein Präjudiz dar.

Grundsätzlich sind Sie nicht zu einer Schließung Ihrer psychotherapeutischen Praxis per Verordnung verpflichtet. Um aber eine weitere und vor allem schnellere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden und damit die Bevölkerung bestmöglich geschützt wird, sollten Sie möglichst auf Telearbeit (Telefon, Internet, Videotelefonie) umsteigen!

Die Handlungsempfehlungen für freiberuflich tätige Gesundheitsberufe im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus des Gesundheitsministeriums (BMSGPK) zu beachten! Handlungsempfehlungen vom 30.03.2020 (PDF)
Eine Anfrage wegen Desinfektionsmaterial und Schutzelemente an die ÖGK wurde vom ÖBVP bereits gestellt und wir werden über die Antwort informieren.

Die Meldungen in den Medien zu verfolgen und die Anordnungen der Bundesregierung zum Thema Schutz vor Verbreitung des Coronavirus in ihrer persönlichen Verantwortung zu befolgen und umzusetzen! BMSGPK-Website: Coronavirus – Aktuelle Maßnahmen
Zum vollständigen Artikel des ÖBVP.


Der WLP schreibt:

Bitte halten Sie Ihre Psychotherapiepraxis für Ihre PatientInnen geöffnet!
Durch die Bemühungen des Berufsverbandes für Psychotherapie auf Bundes- und Landesebene ist es gelungen, bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) eine Ausnahmeregelung für die Fortführung von Psychotherapien zu erzielen.
Da soziale Kontakte wegen des Coronavirus minimiert werden sollen, gestattet die ÖGK in dieser Ausnahmesituation vorübergehend bei Bedarf die Überbrückung der Psychotherapien durch Sitzungen per Telefon oder Internet (z.B. Skype). Dies gilt sowohl für Psychotherapien mit Kostenzuschuss als auch mit Kostenübernahme.
Die Internet-Richtlinie des BMSGPK weist darauf hin, dass „basierend auf den … grundlegenden Prinzipien der Psychotherapie und dem fachlichen Selbstverständnis von Psychotherapie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin und Behandlungsmethode insgesamt, … Psychotherapie als Behandlung, insbesondere als Krankenbehandlung samt psychotherapeutischer diagnostischer Abklärung und Indikationsstellung (einschließlich Kooperation mit anderen Gesundheitsberufen) via Internet nicht lege artis [ist].“ Sollte ein/e PatientIn jedoch dringend psychotherapeutische Unterstützung benötigen, stellt der Einsatz elektronischer Medien zur Überbrückung einer Notlage eine Möglichkeit dar, sofern der/die PatientIn andernfalls einen Schaden erleiden könnte.
Wir leisten als Berufsgruppe in den kommenden Tagen und Wochen einen wichtigen und wertvollen Beitrag zur Stabilisierung der aktuellen Lage, wenn wir PatientInnen/KlientInnen im Rahmen von Psychotherapien durch diese Ausnahmesituation hindurch begleiten und sie im Umgang mit der allgemeinen Verunsicherung und Angst unterstützen.
Zum vollständigen Artikel des WLP

Angesichts der behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus kann es zu Liquiditätsengpässen und Zahlungsverzögerungen kommen. Der Erlass vom 24. März 2020 des Bundesministeriums für Finanzen regelt die mögliche Stundung von Steuern und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträgen. Der Steuerberater der la:sf hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Wir stellen Ihnen hier im Anschluss diese Übersicht zur Verfügung.
Weitere Informationen rund um Corona finden Sie auf der Seite des Finanzministeriums.


Zusammenfassung

Alle SVS-Versicherten, die durch den Corona-Virus mit finanziellen Einbußen rechnen oder durch Erkrankung bzw. Quarantäne betroffen sind, erhalten von der SVS folgende Unterstützungen:

  • Stundung der Beiträge
  • Ratenzahlung der Beiträge
  • Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage
  • Gänzliche bzw. teilweise Nachsicht der Verzugszinsen

Die nächste Zahlung bei der SVS ist am 30.5.2020 fällig. Bis dahin hat sich ja die Situation vielleicht schon entspannt.

Stundung von Abgaben
Voraussetzung für die Anwendung der unten angeführten Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, konkret von einem Liquiditätsengpass betroffen zu sein, der auf die Folgen der SARS-CoV-2-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zB außergewöhnlich hohe Stornierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen, Ausfall oder Beeinträchtigung.

Auch hier gilt das oben angeführte. Ein unbegründet gestellter Antrag auf Zahlungserleichterung stellt eine Finanzordnungswidrigkeit gem. § 50 FinStrG dar.

Umsatzsteuer
Die abzuführende Umsatzsteuer wird von den Kunden bezahlt und vom Unternehmer quasi treuhändig verwaltet und dann an das Finanzamt weiterbezahlt. Am 15.4.2020 wird die Umsatzsteuer für Februar 2020 fällig. Eine Stundung der Umsatzsteuer ist nur dann gerechtfertigt, wenn die aktuelle Liquiditätssituation bedingt durch die Corona-Krise eine Bezahlung der Umsatzsteuer nicht zulässt.

Körperschaftssteuer/Einkommensteuer
Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Die Höhe der Vorauszahlung kann mit einem Antrag auf die Höhe der erwarteten Gewinnsituation für 2020 angepasst werden oder fällige Vorauszahlungsbeträge können gestundet werden oder in Raten bezahlt werden. Die nächste Steuervorauszahlung ist am 15.5.2020 fällig. Sodass momentan wahrscheinlich keine Anträge auf Zahlungserleichterungen notwendig sind, aber unter Umständen muss die Höhe der Vorauszahlung angepasst werden.

Der Kulturverein Etty hat im Vorjahr das Theaterprojekt Harry Merl – vom verfolgten jüdischen Kind zum Vater der Familientherapie ins Leben gerufen. Es wurde vor ausverkauften Häusern in der Tribüne Linz und im Theater Nestroyhof / Hamakom in Wien aufgeführt. Einer der Abende in Linz wurde aufgezeichnet. Diese Aufzeichnung wurde nun als kostenloser Stream auf Vimeo online gestellt – frei nach dem Motto „Sie können nicht ins Theater kommen, also kommt das Theater zu Ihnen nach Hause“.

Der Kulturverein Etty schreibt in seinem Newsletter: „Harry Merl musste als jüdisches Kind sieben lange Jahre (1938-1945) ums Überleben bangen. Seine dramatische Lebensgeschichte kann uns Mut machen und unsere Resilienz fördern. In diesem Sinne: Viel Kraft für die 3. Woche der Corona-Krise und die kommende Osterzeit.“

Die AG kritische Psychotherapeut*innen informiert sehr umfassend und verständlich über alle Hilfs- und Sofortmaßnahmen, die Klient*innen und Psychotherapeut*innen betreffen. Wir leiten diesen newsletter mit der Bitte weiter, diesen ebenfalls an Kolleg*innen weiterzuleiten, die damit die Möglichkeit haben, Betroffene zu informieren bzw. selbst um Unterstützung anzusuchen. Es ist durchaus empfehlenswert, den newsletter selbst zu abonnieren und im Archiv nach weiteren Infos zu stöbern.


Der Neswletter derAG kritische Psychotherapeut*innen im Wortlaut:

Härtefall-Fonds – Sicherheitsnetz für Selbständige

Die Wirtschaftskammer hat soeben auf ihrer Website die Rahmenbedingungen für den Härtefallfonds veröffentlicht. Zuschüsse aus dem Härtefallfonds können ab Freitag 27. März 2020 17.00 Uhr auf der Website der WKO beantragt werden (https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html).

Wie hoch ist der Zuschuss?
Der Härtefall-Fonds bringt einen Zuschuss, der auch später nicht zurückgezahlt werden muss und besteht aus zwei Phasen:

Phase 1 – Soforthilfe (Antragstellung ab 27.03., 17:00 Uhr

  • Bei einem Nettoeinkommen von weniger als 6.000 Euro jährlich: Zuschuss von 500 Euro
  • Bei einem Nettoeinkommen ab 6.000 Euro jährlich: Zuschuss von 1.000 Euro
  • Antragstelle, die über keinen Steuerbescheid verfügen, erhalten einen Zuschuss von 500 Euro

Phase 2 (genaue Kriterien und Zeitpunkt sind seitens Regierung noch in Ausarbeitung):

  • Der Zuschuss wird max. 2.000 Euro pro Monat auf maximal 3 Monate betragen.
  • Der Zuschuss richtet sich nach der Höhe der Einkommenseinbuße.

Wer kann einen Zuschuss aus dem Härtefall-Fonds beantragen?

Beim Härtefall-Fonds wird auf den Unternehmer bzw. die Unternehmerin abgestellt. Eine Wirtschaftskammermitgliedschaft ist nicht Voraussetzung. Antragsberechtigt sind folgende Gruppen:

  • Ein-Personen-Unternehmer_innen
  • Kleinstunternehmer_innen, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Erwerbstätige Gesellschafter_innen, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert sind
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler_innen, Journalist_innen, Psychotherapeut_innen
  • Freie Dienstnehmer_innen wie EDV-Spezialist_innen und Nachhilfelehrer_innen
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)

Kunstschaffende: Es wird zusätzlich auch einen Unterstützungsfonds für von COVID‑19 betroffene Künstler_innen geben – Details folgen.
Non-Profit-Organisationen: Für diese gelten eigene Förderrichtlinien, die jedoch noch nicht vorliegen!
Voraussetzungen für einen Zuschuss: wirtschaftlich signifikante Betroffenheit von COVID 19

Das bedeutet:

  • Sie sind nicht mehr in der Lage, die laufenden Kosten zu decken
    oder
  • von einem behördlich angeordneten Betretungsverbot aufgrund von COVID-19 betroffen
    oder
  • haben einen Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahres.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Rechtmäßig selbstständige_r Betreiber_in eines gewerblichen Unternehmens oder eines freien Berufes (egal ob Kammermitglied oder nicht)
  • Unternehmensgründung bis 31.12.2019 – Zeitpunkt: Eintragung der Gewerbeberechtigung oder Aufnahme unternehmerische Tätigkeit
  • Sitz oder Betriebsstätte in Österreich
  • Härtefall: Nicht mehr in der Lage, die laufenden Kosten zu decken oder behördlich angeordnetes Betretungsverbot oder Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahres
  • Obergrenze: im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr darf Einkommen max. 80% der jährlichen sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage betragen – wenn kein Einkommensteuerbescheid vorhanden, dann eigene Schätzung der Einkünfte
  • Untergrenze: Pflichtversicherung in der Krankenversicherung – Einkünfte von zumindest 5.527,92 Euro p.a.
  • Keine weiteren monatlichen Einkünfte über der Geringfügigkeitsgrenze (460,66 Euro), z.B. aus Vermietung und Verpachtung
  • Keine Mehrfachversicherung in der Kranken- und/oder Pensionsversicherung
  • Keine weiteren Barzahlungen von Gebietskörperschaften aufgrund von COVID-19
  • Die Inanspruchnahme von Garantien und Kurzarbeit (für etwaige Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer bei Kleinstunternehmen) UND des Härtefallfonds ist ausdrücklich möglich.
  • Keine kumulierte Inanspruchnahme von Härtefall-Fonds UND der mit 15 Milliarden Euro dotierten Notfallhilfe für betroffene Branchen – eine spätere Anrechnung ist möglich
  • Kein Insolvenzverfahren anhängig und kein Reorganisierungsbedarf – die URG Kriterien (Eigenmittelquote weniger als 8%, fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre) dürfen im vergangenen Wirtschaftsjahr nicht verletzt worden sein

Von einer Förderung ausgenommen sind Personen, die zum Antragszeitpunkt eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung oder aus der gesetzlichen Pensionsversicherung beziehen.

Welche Unterlagen sollte ich für die Beantragung vorbereiten?

Die Wirtschaftskammer wickelt die Förderungen für die Bundesregierung ab. Dafür werden einige Daten zur Identifikation des Förderwerbers gebraucht. Bitte halten Sie folgende Unterlagen für die Beantragung bereit:

* Haben Sie einen WKO-Benutzeraccount? Falls ja, geben Sie diesen beim Einstieg ins Formular an. Dann ersparen Sie sich das Ausfüllen einiger Daten. Sie können aber auch ohne WKO-Benutzeraccount einsteigen.
* Ihre persönliche Steuernummer
* Ihre KUR ODER GLN:
Die KUR ist Ihre Kennziffer des Unternehmensregisters. Sie finden diese im eigenen Account des Unternehmensserviceportals (USP). Nach dem Login im Unternehmensserviceportal klicken Sie im Block „Mein USP“ auf „Unternehmensdaten anzeigen“. Auch Ihre Global Location Number (GLN) finden Sie im Unternehmensserviceportal in Ihren Unternehmensdaten. Wirtschaftskammer-Mitglieder finden ihre GLN auch öffentlich unter: https://firmen.wko.at/Web/SearchSimple.aspx
Als Freier Dienstnehmer müssen Sie weder KUR noch GLN eintragen.
* Halten Sie bitte auch Ihren gültigen Personalausweis, Reisepass oder Führerschein zur Identifikation bereit. Nachdem Sie den Antrag fertig ausgefüllt und abgeschickt haben, werden Sie ein Mail bekommen, in dem Sie um diesen Identifikationsnachweis gebeten werden.
* Sind die Daten eingetragen, klicken Sie am Ende des Formulars auf “Einreichen”.
* Danach erhalten Sie ein Bestätigungs-E-Mail. Aber Achtung: Das ist noch keine Zusage für die Förderung.
* In diesem Mail erhalten Sie auch einen Link, wo Sie binnen 72 Stunden Ihren Identifikationsnachweis hochladen müssen. Andere Variante: Sie laden den unterschriebenen Antrag hoch.

Sobald die Prüfung Ihres Antrags abgeschlossen ist, erhalten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung, und bei Erfüllen der Förderrichtlinien wird das Geld auf Ihr Konto überwiesen.

Am Montag, 30. März 2020 findet um 18 Uhr der zweite Info-Abend zum Lehrgang 37 (Beginn September) statt. Anstelle einer Präsenzveranstaltung wird die Veranstaltung als Videokonferenz stattfinden. Aus Gründen der leichteren Handhabung haben wir uns entschlossen, die Plattform Zoom und nicht, wie urspünglich angekündigt, Skype zu verwenden.

Es gibt lediglich zwei Voraussetzungen, um am Info-Abend online teilnehmen zu können:
– die Installation von Zoom auf Ihrem Endgerät. Das Programm kann ganz einfach und kostenlos von zoom.us heruntergeladen werden. Eine Registrierung ist nicht notwendig!
– der link https://zoom.us/j/212387589

Vorgangsweise:
Den link anklicken, dann erscheint ein Dialogfenster, wo Sie das Symbol für Zoom (eine weiße Kamera auf blauem Grund) auswählen (im Browser durchsuchen) und öffnen. In einem weiteren Fenster müssen Sie dann nur noch das Meeting starten.

Somit können auch Kurzentschlossene ohne vorherige Anmeldung am Info-Abend teilnehmen. Selbstverständlich freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme entweder per e-mail über office@la-sf.at oder das Kontaktformular unserer website.

Die vorbereitete PowerPoint-Präsentation (ohne Fotos) können Sie jederzeit lesen und herunterladen.

Allgemeines zum Auswahlverfahren und dem Lehrgang finden Sie unter Ausbildung – nächster Lehrgang, wo auch das für die Bewerbung benötigte Personalblatt und der gesamte Lehrgangsfolder heruntergeladen werden können.

Im September dieses Jahres wird der nächste Lehrgang, LG 37, an der la:sf beginnen. Aufgrund der aktuellen Situation wird der zweite Info-Abend am 30. März nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Wir möchten aber allen Interessieren die Möglichkeit bieten, das Team kennenzulernen und alle Informationen zum Curriculum, dem Auswahlverfahren, etc. zu erhalten. Daher werden wir den Info-Abend als Videokonferenz via Zoom durchführen.

Aus technischen Gründen ist dazu eine Anmeldung per email unter office@la-sf.at notwendig. Sie erhalten in der Folge einen link zugeschickt. Ohne diesen ist die Teilnahme nicht möglich. Und Sie müssen natürlich Zoom auf Ihrem Endgerät (Computer oder Mobiltelefon) installiert haben. (Über einen webbrowser direkt ist die Verbindung zu langsam.) Ein eigener account ist nicht notwendig.

Zusätzlich stellen wir die Powerpoint-Präsentation des Info-Abends hier zum Lesen und Herunterladen zur Verfügung.

Allgemeines zum Auswahlverfahren und dem Lehrgang finden Sie unter Ausbildung – nächster Lehrgang, wo auch das für die Bewerbung benötigte Personalblatt und der gesamte Lehrgangsfolder heruntergeladen werden können.

Da die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht vorhersehbar ist und es jederzeit zu Änderungen kommen kann, laden wir Sie ein, unseren newsletter zu abonnieren oder regelmäßig die webseite zu besuchen. Wir werden Neugkeiten so rasch wie möglich bekanntgeben.

Die Lehranstalt für systemische Familientherapie bedauert, dass aufgrund der neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) folgende Fortbildungsveranstaltungen verschoben werden müssen:

Systemisches Kaffeehaus in Linz – Mittwoch, 25. März 2020
In den Schuhen des Orients – Freitag, 17. April 2020

Der für Montag, 30. März 2020 geplante Infoabend zum Lehrgang 37 wird voraussichtlich nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden können. Unsere Lehrtherapeut*innen Stefan Jirkovsky und Ulrike Russinger werden Sie an diesem Abend aus den Räumen der la:sf via Skype ausführlich informieren. Zu einem späteren Zeitpunkt sind Sie herzlich eingeladen, persönlich vorbeizukommen und alle offenen Fragen zu klären.
Aus technischen Gründen bitten wir um Anmeldung zum Skype-Infoabend unter office@la-sf.at
Ausführliche Unterlagen senden wir zudem gerne mit der Post zu bzw. veröffentlichen diese in den nächsten Tagen auf der homepage.


Im September 2020 starten an der la:sf neue Fort- und Weiterbildungen: das zweijährige Weiterbildungscurriculum Systemische Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen sowie die einjährige Fortbildungsreihe Traumaspezifische Systemische Therapie in Kombination mit EMDR.

Unter der Leitung von Sigrid Binnenstein und Werner Eder können die Teilnehmer*innen Fähigkeiten und Methoden, auf kreative und dem jeweiligen Alter und Entwicklungsstand des Kindes angepasste Weise, in den unterschiedlichsten Settings und bei unterschiedlichen Störungsbildern therapeutisch wirksam zu werden, vertiefen. Die Absolvierung des Curriculums berechtigt zur Führung der Bezeichnung „Weiterbildung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie gemäß Weiterbildungsrichtlinie des Bundesministeriums für Gesundheit“ sowie zur zertifizierten Eintragung auf der Liste der la:sf.

Ulrike Russinger und Iris Seidler wiederum vermitteln praktische und theoretische Grundlagen, um Traumatisierungen zu erkennen, Stabilisierung durch gezielten Ressourcenaufbau zu entwickeln sowie Traumaintegration (EMDR) zu ermöglichen. Grundlagen und Methoden der systemischen Therapie werden mit Erkenntnissen der Psychotraumatologie und aktuellen Ergebnissen der Neurobiologie verknüpft. Bereits zum wiederholten Male wird diese Fortbildungsreihe in Kooperation mit Eva Münker-Kramer vom EMDR-Institut Austria durchgeführt.

Die Anmeldung zu beiden Reihen ist bereits möglich unter: office@la-sf.at oder https://www.lasf.at/kontakt. Detaillierte Informationen zu Voraussetzungen, Inhalten, Organsatorischem etc. finden Sie auf der Seite Fort- und Weiterbildungscurricula, wo auch die beiden ausführlichen Folder heruntergeladen werden können. Gerne beantworten wir Fragen auch telefonisch unter 01/478 63 00. Weitere Informationen betreffend EMDR erhalten Sie auf der website www.emdr-institut.at.

Konrad P. Grossmann ist nicht nur für seine Lehrtätigkeit an der la:sf und anderen Institutionen, sondern auch für seine wissenschaftlichen Arbeiten in Fachkreisen bekannt. Viele seiner Bücher wurden bereits an der la:sf vorgestellt. Nun hat er zum ersten Mal kein Fachbuch, sondern einen systemischen Roman verfasst. Wir freuen uns sehr, dass die Tradition fortgesetzt und Konrad P. Grossmann persönlich sein neuestes Buch „Diese unstillbare Sehnsucht“ (Verlag am Sipbach) präsentieren und daraus lesen wird. Sehr herzlich laden wir zu den Lesungen in Linz und Wien am 20. Jänner 2020 bzw. 30. Jänner 2020 ein. Bohdan Hanushevsky wird den Abend mit Gitarre, Gesang und Akkordeon musikalisch begleiten.

Lesung in Linz: Mo, 20.01.2020, 19 Uhr, Bischöfliches Priesterseminar, Harrachstraße 7, 4020 Linz
Wir ersuchen um Anmeldung unter: sabine.rossgatterer@gmx.at

Lesung in Wien: Do, 30.01.2020, 19 Uhr, Lehranstalt für systemische Familientherapie, Trauttmansdorffgasse 3a, 1130 Wien
Wir ersuchen um Anmeldung unter: office@la-sf.at

Univ.-Doz. Dr. Konrad P. Grossmann
Univ.-Doz. Dr. Konrad P. Grossmann ist Psychologe & Psychotherapeut (SF), Lehrtherapeut für Systemische Familientherapie (la:sf in Wien), Mitarbeiter der Ambulanten Systemischen Therapie Wien (AST Wien), Lehrtätigkeit an der FH für Soziale Arbeit in Linz und an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Wichtige Information für alle eingetragenen Psychotherapeut*innen sowie Psychotherapeut*innen in Ausbildung unter Supervision:

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz hat eine neu überarbeitete Supervisionsrichtlinie – Kriterien für die Ausübung psychotherapeutischer Supervision durch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten herausgegeben.

Download der Supervisionsrichtlinie als pdf-Dokument und auf der Seite des Sozialministeriums (.pdf).