Aktuelles

Neuigkeiten aus der la:sf.

Aufgrund der Wichtigkeit möchten wir auf das 31. Rundschreiben des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Bezeichnungspflicht für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im Anschluss zur Verfügung stellen und alle Kolleginnen und Kollegen ersuchen, dieses aufmerksam durchzulesen.

Das gesamte Rundschreiben sowie die darin erwähnte Werberichtlinie können unter https://www.lasf.at/service/ auch heruntergeladen werden.


Gemäß § 13 Abs. 1 Psychotherapiegesetz besteht die Verpflichtung sich in Ausübung des Berufs geschlechtsspezifisch als „Psychotherapeutin“ oder als „Psychotherapeut“ zu bezeichnen. Dabei handelt es sich um eine Deklarationspflicht, welche nicht durch andere Bezeichnungen ersetzt werden kann.

Die Zusatzbezeichnung, das ist die methodenspezifische Ausrichtung in der die fachspezifische Ausbildung absolviert wurde, kann angeführt werden. Dies dient sicher der Transparenz gegenüber den Patientinnen/Patienten, Klientinnen/Klienten.

Andere Bezeichnungen, wie beispielsweise Verhaltenstherapeut, Psychoanalytikerin, Systemische Familientherapeutin sind allenfalls umgangssprachlich möglich, dürfen aber bei öffentlichen Äußerungen wie z.B. in Signaturen, auf Webseiten, Visitenkarten oder Informationsfoldern nicht aufscheinen, da sie der Bezeichnungspflicht widersprechen.

Auch sind absolvierte Weiterbildungen nicht zu personalisieren, sodass nicht der fälschliche Eindruck einer weiteren, nicht gegebenen Berufsberechtigung entstehen kann. So ist es unzulässig sich beispielsweise als „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut“ oder „Traumatherapeutin“ zu bezeichnen.

Bei absolvierten Weiterbildungen ist ergänzend zur korrekten Bezeichnung, wie oben dargelegt, der Hinweis auf die erworbene weitere Kompetenz zulässig und sinnnnvoll, wie Weiterbildung in „Traumatherapie“ oder „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“.

Es darf ersucht werden, insbesondere auch alle Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten, die in Ihren Einrichtungen in der Lehre tätig sind, entsprechend darauf hinzuweisen, da diese als Vorbild für alle künftigen Berufsangehörigen fungieren.

Psychotherapeutin/Psychotherapeutin Ausbildung unter Supervision

Darüber hinaus darf ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die fachspezifische Ausbildungseinrichtung Ihre Auszubildenden darauf hinzuweisen hat, dass nach Erlangung des sogenannten „Status“, in dem die 600 Stunden psychotherapeutische Tätigkeit unter Lehrsupervision absolviert werden, die einzig zulässige Bezeichnung (falls eine geführt wird) „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“ oder „Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision“ in vollständig ausgeschriebener Form lautet. Abkürzungen jeglicher Art sind unzulässig.

Siehe auch das Vorwort der Werberichtlinie:

Unter die grundlegende Verpflichtung zur sachlichen und wahren Information über den eigenen Berufsstand, über die eigene Qualifikation und über Art und Umfang der angebotenen psychotherapeutischen Leistungen insbesondere fällt die Verpflichtung zur Führung der Bezeichnung „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“ bzw. Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision“ in vollständig ausgeschriebener Form.

Trotz der Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung der Corona-Pandemie bietet die la:sf wie bisher verschiedene Fortbildungsveranstaltungen, die allen Interessierten offen stehen, an. Die Vorgaben bezüglich maximale Teilnehmer*innenzahl, etc., gelten auch für unser Haus. Aus organisatorischen Gründen müssen wir wissen, wie viele Personen am jeweiligen Termin teilnehmen werden. Daher ist derzeit der Besuch von Veranstaltungen wie die Jour Fixe Abende, Buchpräsentationen, Systemisches Kaffeehaus, etc. ausschließlich nach schriftlicher Anmeldung unter office@la-sf.at möglich!

Um möglichst vielen Interessiersten eine Alternative zur persönlichen Teilnahme vor Ort anbieten zu können, finden die Fortbildungen als sog. Hybridveranstaltung statt. Dh., wenn die persönliche Teilnahme in der la:sf nicht möglich ist, besteht auch die Möglichkeit, online via Zoom dabei zu sein. Der entsprechende link wird vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung per email ausgesendet. Auch für die online-Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Wir möchten auch daran erinnern, dass bei gelber und orangener Ampel auch in der la:sf Maskenpflicht gilt!

Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter 01/478 63 00 oder office@la-sf.at.