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Jour Fixe: Monika Baumann, Brainspotting

Das traumatherapeutische Verfahren „Brainspotting“ wurde von dem New Yorker Psychoanalytiker und Traumaspezialisten Dr. David Grand 2003 durch Zufall „entdeckt“ und entwickelte sich rasch zu einer international beliebten Technik.

Brainspotting nutzt das Visualsystem als „Fenster zur Seele“, um einen therapeutischen Zugang zu belastenden und traumatischen Erfahrungen zu ermöglichen, die an der Entstehung affektiver Prozesse beteiligt sind. Es handelt sich hier in erster Linie um unser „emotionales Gehirn“ – die limbischen Strukturen mit Amygdala, Insula und Hippokampus, wo aller Wahrscheinlichkeit nach Verarbeitungs-Blockaden sitzen, die durch zu belastende Erlebnisse entstanden sind. Diese zu öffnen und die ursprünglich verursachenden überwältigenden Gefühle frei werden zu lassen und in das eigene Erfahrungssystem als neutral zu integrieren, scheint eine der wesentlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten von Brainspotting zu sein. So können Klient*innen nach und nach und vor allem schonend erneut an Stabilität gewinnen. Dabei weisen gewissermaßen die Symptome den Weg der Verarbeitung.

An diesem Vortragsabend erfahren sie mehr über erste Hypothesen aus der Neurobiologie zu den Wirkmechanismen, es werden ersten wissenschaftlichen Studien sowie Erfahrungsberichte und Videos vorgestellt, eventuell auch eine Live- Demonstration.

Mag.a Monika Baumann ist Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie), Supervisiorin, Lern- und Entwicklungstrainerin sowie internationale Brainspottingtrainerin und Verantwortliche für Brainspotting International nach Dr. David Grand

Datum

10. April 2019

Uhrzeit

19:00 - 21:30

Ort

la:sf
Trauttmansdorffgasse 3A, 1130 Wien
Kategorie

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